Berlin

Berlin - bunte, lebendige Hauptstadt. In nur 30 Stunden auf Streifzug durch die City - meine persönlichen Highlights und auf den Spuren vom Flughafen Tempelhof

[werbung|unbezahlt] Man, war das ein Trip! Montag morgen bin ich mit dem Zug von Osnabrück nach Berlin gedüst und am Dienstag Abend zurück! Der Grund? Ich habe endlich mein Visum von der Mexikanischen Botschaft abholen können! Doch natürlich wollte ich es mir nicht nehmen lassen, nochmal Berlin ein bisschen unsicher zu machen.

Kommt mit auf eine kleine Fototour durch unsere Hauptstadt :)

Raus aus dem Bahnhof - rein ins Herz von Berlin

Mit dem Zug gehts zum Hauptbahnhof, der liegt nicht weit von Spree, Bundeskanzleramt, Reichstag und Brandenburger Tor. 

Ich bin direkt raus und Richtung Bundeskanzleramt gelaufen - dort war gerade die Volksrepublik China zu Besuch! Allerdings gab es dort für mich nicht wirklich was Spannendes zu sehen! 
Gleich etwas weiter liegt dann auch schon das Reichstagsgebäude und die große Wiese davor eignet sich hervorragend um ein bisschen zu chillen. Ich hatte allerdings keine Zeit zum chillen und wollte unbedingt zum Brandenburger Tor! 

Ich liebe den Pariser Platz vor dem Wahrzeichen Berlins schlechthin - mit dem geschichtsträchtigen Hotel Adlon, der Akademie der Künste, der französischen und amerikanischen Botschaft... 

Hach ja, Berlin! Schön, wieder hier zu sein!

They see me rollin‘

Oh ja, man wenn ich alleine unterwegs bin - ganz alleine - dann bin ich im totalen Flow. Ich schwebe quasi durch die City und tingel überall rum, wo es mir gefällt! Manchmal komme ich in interessante Gespräche mit Leuten aus aller Welt, wie mit den Spaniern im Ampelmann-Shop oder den syrischen Jugendlichen im Botschaftsviertel... 

In dieser Art Schwebezustand laufe ich kreuz und quer durch die City - manchmal orientiere ich mich kurz und lasse mich dann wieder treiben. Herrlich. 
Manch einer mag dann denken, ich sollte die bunten Pilze besser weglassen.. 
Aber das ist schon in Ordnung, denn -

Berlin Mitte

Ab durch die Mitte, genauer gesagt Berlin Mitte! 

Hier bin ich am Berliner Dom gelandet, am Lustgarten. Ein beeindruckendes Gebäude, 1905 fertiggestellt und die größte evangelische Kirche Deutschlands. Sie befindet sich auf der Museumsinsel. 
Was für ein geniales Foto :)
Was für ein geniales Foto :)

Vor dem Dom sitzen die Leute auf der Wiese, relaxen in der Sonne und einige Seifenblasenkünstler pusten glitzernde Riesenseifenblasen in die Lüfte! 

Mich zieht es weiter :)
Umgeben von der Spree ist die Museumsinsel ein hübsches Fleckchen. Mit Ausflugsschiffen, Sonnenterrassen und Cafés lässt es sich hier aushalten! 
Hallo Alexander von Humboldt! Die Uni
Hallo Alexander von Humboldt! Die Uni

Kaufhaus des Westens

Das riesige Luxuskaufhaus KaDeWe
Das riesige Luxuskaufhaus KaDeWe

Ich bin ja absolut kein Fan von übermäßigem Konsum und große Kaufhäuser finde ich aufgrund der Vielfalt, der Größe und der stets schlechten Luft wirklich nicht gut. Aber - im Kaufhaus des Westens sollte man einmal gewesen sein, wenn man Berlin besucht. 

Es wurde 1907 eröffnet und bekam 1920 seine hübsche Feinschmeckerabteilung :) 

Die Papeterien sind aber definitiv meine Schwäche. Hübsche Papiere, Schreibwaren, leere Bücher und bunte Stifte, Blöcke und Karten... ich kann mich daran nicht sattsehen! Das KaDeWe hat da sehr viel Auswahl. 

Desweiteren entdeckte ich stylische Möbel, süße kleine Pflanzen im Glas und gönnte mir leckere kleine Küchlein bei „Just a Bite“. 
Style Ideen - gefällt mir gut :)
Style Ideen - gefällt mir gut :)
Wie hübsch sind diese kleinen Glasgärtchen?!
Wie hübsch sind diese kleinen Glasgärtchen?!
Just a Bite! Leckere Törtchen und guter Cappuccino
Just a Bite! Leckere Törtchen und guter Cappuccino

Zentralflughafen Berlin Tempelhof

Eeeeendlich - die riesigen Lettern des Flughafens
Eeeeendlich - die riesigen Lettern des Flughafens

Ich hatte mir fest in den Kopf gesetzt, den ehemaligen Flughafen in Berlin Tempelhof zu besuchen. Der Zentralflughafen wurde im Jahre 1923 als einer der ersten Verkehrsflughäfen in Deutschland gegründet. 

Ich bin reisesüchtig, aber auf dem Weg der Besserung. Haha, kleiner Scherz bin auf dem Weg zum Flughafen!
Ich bin reisesüchtig, aber auf dem Weg der Besserung. Haha, kleiner Scherz bin auf dem Weg zum Flughafen!

Ich fuhr also zur U-Bahn Station Boddinstraße und ging zur Tempelhofer Freiheit. Dort nutzte ich den Eingang Oderstraße.

 

Da lag er also vor mir - der alte Flughafen, mit so viel Geschichte.

Einst das größte Gebäude der Welt (1941), strebte der Zentralflughafen zu einem einzigartigen Komplex auf. Später in der Hand der Roten Armee, dann der Amerikaner und schließlich ab Juni 1948 als Basis für die berühmte Luftbrücke. Im 90 Sekundentakt starteten die "Rosinenbomber" und gewährleisteten die lebenswichtige Versorgung der Bevölkerung.

Danach diente der Flughafen der US Army als Station für die Heeresfliegereinheit und ab 1950 durfte Berlin einen kleinen Teil des Flughafens wieder als Zivilflughafen benutzen. 1975 wurde er  geschlossen und 1981 vermehrt für den Geschäftsreiseverkehr wiedereröffnet.

1993 wurde der Flughafen komplett von der U.S. Air Force an Berlin übergeben. 2006 wurde der Flughafen Showplatz für das Red Bull Air Race.

 

Dann 2008 wurde der Zentralflughafen Tempelhof endgültig geschlossen und dient seither als Erholungsort, auf dessen Start- und Landebahnen die Berliner jetzt joggen, radfahren, spazieren, mit Hunden spielen und grillen. 

Ich war total hin und weg. Komplett aus dem Häuschen lief ich auf dem gesamten Rollfeld herum und entdeckte hier und da Geschichtliches! Mega Gefühl! 

Dann beschloss ich, den Ausgang Columbiadamm zu nutzen, um zum Platz der Luftbrücke zu gelangen. Dort befindet sich auch der Haupteingang des Zentralflughafens. Dazu muss man aber erstmal um das halbe Flughafengebäude herumlaufen, da merkt man erstmal wie kolossal riesig es ist! 

Das Gebäude wurde als moderner Großflughafen im neoklassizistischen Stil gebaut. Und es ist so wahnsinnig beeindruckend, dass es sogar 2011 von der Bundesingenieurkammer zum Historischen Wahrzeichen der Ingenierbaukunst in Deutschland ausgezeichnet wurde.

Berlin, Berlin

Danach fuhr ich mit der U6 vom Platz der Luftbrücke zur Kochstraße. Dort befindet sich das Mauermuseum und der berühmte Checkpoint Charlie. 

Dort ist es sehr touristisch, aber das Mauermuseum lohnt sich wirklich! 

Dieser Checkpoint war der bekannteste Grenzübergang der Berliner Mauer zwischen 1961-1990. Er verband den amerikanischen Sektor mit dem sowjetischen. 

Noch heute kann man ein Stück der Mauer mit nach Hause nehmen und bekommt dafür ein echtes Zertifikat! 

Tschüss Berlin!

Mein eigentlicher Grund für den Besuch in Berlin war ja mein Visum für die Vereinigten Mexikanischen Staaten. Das musste ich persönlich im Botschaftsviertel bei der Mexikanischen Botschaft abholen. Dabei habe ich vor der Botschaft die Flügel aus Bronze entdeckt, die auch in México City am Paseo de la Reforma stehen. Sie stammen vom mexikanischen Künstler Jorge Marin und haben den Namen „Wings of the City“. 

Danke Berlin! Es waren wunderschöne 30 Stunden! 

Besonders gelegen kommt einem, dass der Hauptbahnhof sehr zentral ist und man aus dem Zug quasi in die Stadt stolpert, der Reichstag ist in Sichtweite! 

Die Unterkunft

Motel One am Tiergarten: in der Nähe vom Kaufhaus des Westens und des Tiergartens (sehr gut, wenn man Angelegenheiten im Botschaftsviertel hat). 

Sehr sauber, ordentlich und das Frühstück ist ausreichend und gut!

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